Menschenkenntnis im Bewerbungsgespräch
Ein Unternehmen ist so gut wie seine Mitarbeiter. Also stellt sich immer wieder die Frage: Wie komme ich zu den besten Mitarbeitern? Die Auswahl von Bewerbern wird in den nächsten Monaten mit Sicherheit deutlich zunehmen. Um so wichtiger ist es, dass wir in der Lage sind, sehr schnell die Spreu vom Weizen zu trennen, ohne dass wir tagelang Gespräche führen müssen, nur um eine einzige Stelle zu besetzen. Zu aller erst muss ich mir im Klaren sein, was für eine Persönlichkeit die Aufgabe erfordert, die der/die neue Mitarbeiter/in zu erfüllen hat. Denn eines ist ganz klar, eine Persönlichkeit können wir nicht verändern, doch Fachwissen kann immer dazu gelernt werden. Viele machen immer noch den fatalen Fehler, dass sie fast ausschliesslich auf das Fachwissen schauen (Zeugnisse sind in vielen Fällen schon überhaupt nicht brauchbar, weil sie von Gesetzes wegen nicht wahr sein dürfen). Erst wenn ich mir im Klaren bin, was für einen Typ Menschen ich einstellen möchte, kann ich die Ausschreibung so gezielt formulieren, dass diese „meinen gesuchten Mitarbeiter“ auch wirklich anspricht. Bei vielen Stellenbeschreibungen wird immer noch die „eierlegende Wollmilchsau“ gesucht. Und das endet in der Regel mit Frustration und Enttäuschung. Als drittens ist es ganz wichtig, dass Sie mit dem Bewerbungsdossier ein Bild erhalten, damit Sie sofort sehen können, ob der/die Bewerber/in auch passen könnte. Sie sehen also, wie wichtig es ist, dass Sie in der Lage sind, auf Grund eines Bildes zu erkennen, um was für einen Typ Mensch es sich handelt. Das lernen Sie zum Beispiel im Seminar Professionelle Menschenkenntnis. Natürlich können Sie auch sagen, ich brauche das nicht, ich mache das intuitiv. Wissen Sie, dass eine Fehlentscheidung in diesem Bereich mit allem Drum und Dran oft zwischen sFr. 20`000.- und sFr 100`000.- kostet? Also, es lohnt sich auf jeden Fall, sich ausführlich mit diesem Thema zu beschäftigen.
Herzlichst
Martin Betschart
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